Gemäss Mitteilung des Stadtrates müssten dafür 1,5 Stellen abgebaut werden. Entlassungen soll es keine geben. Der Abbau könne über natürliche Fluktuation erfolgen. Auch auf Führungsebene soll es ohne Kündigungen gehen: Der bisherige Leiter der Stadtgärtnerei, Christian Wieland, tritt ohnehin altershalber in den Ruhestand.

Die Leitung von "Stadtgrün Winterthur" soll Beat Kunz übernehmen. Er führt heute den Forstbetrieb, den es in dieser Form ab Januar 2016 nicht mehr geben soll. Gespart werden kann gemäss Angaben des Stadtrates vor allem durch die schlankere Führungsstruktur - also einen Chef weniger - und die administrativen Abläufe.

Über die Fusion entscheiden wird der Grosse Gemeinderat. Der Stadtrat will bis Mitte 2015 die entsprechende Vorlage ausarbeiten.

Auslagerung an Private nicht ausgeschlossen

Die Kernbereiche der beiden Betriebe würden durch die Fusion nicht verändert, betont der Stadtrat. "Stadtgrün Winterthur" soll sowohl für die Grünanlagen, das Friedhofs- und Bestattungswesen als auch für den Wald und den Naturschutz zuständig sein.

Ein allfälliger Abbau von Leistungen ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen. Darüber müsse im Rahmen des Sparprogrammes "Balance" entschieden werden. Der Stadtrat schliesst nicht aus, dass Teile der Grünpflege dereinst an die Privatwirtschaft ausgelagert werden.