Stadtentwicklung
In der Stadt Zürich wird auch diesen Sommer wieder kräftig gebaut

Auch in diesem Sommer wird auf Zürichs Strassen und im Untergrund wieder kräftig gebaut. 137 Projekte werden im laufenden Jahr realisiert. An mehreren Orten der Stadt dürfte es deshalb zu Verkehrsbehinderungen kommen.

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Das diesjährige Bauvolumen beträgt rund 200 Millionen Franken. (Symbolbild/Archiv)

Das diesjährige Bauvolumen beträgt rund 200 Millionen Franken. (Symbolbild/Archiv)

Keystone

Zu grösseren Verkehrseinschränkungen wird es beispielsweise an der Limmattalstrasse zwischen dem Zwiel- und Meierhofplatz kommen. Wegen Strassen- und Gleisbauarbeiten muss dort vom 16. Juli bis 19. August der gesamte Strassen- und Busverkehr umgeleitet werden. Vom 28. Juli bis 19. August ist auch die Tramlinie 13 betroffen, wie das städtische Tiefbauamt am Donnerstag mitteilte.

Ein längerfristiges Projekt beginnt im Oktober an der Forchstrasse. Bis 2015 werden unter anderem die beiden Haltestellen Burgwies und Balgrist ausgebaut und die Gleise ersetzt. Und ab November wird in Wollishofen ein neuer, 234 Meter langer Seeuferweg in Angriff genommen.

Rund um das Zürcher Seebecken stehen in den kommenden Jahren eine ganze Reihe von Strassen- und Gleisarbeiten an, die untereinander koordiniert werden müssen. Um die Auswirkungen für Anwohner, Gewerbe und Verkehr so gering als möglich zu halten, hat sich die Stadt an der Bellerivestrasse für eine sogenannte «intensive Bauweise» entschieden.

Dieses Vorgehen ist unter anderem mit Schicht- und Wochenendarbeit sowie mit der Schliessung von Tramhaltestellen verbunden. Dadurch kommt es zu einer stärkeren Belastung für das Quartier. Anderseits verkürzt sich die Bauzeit von vier auf rund zwei Jahre.

Das diesjährige Bauvolumen beträgt rund 200 Millionen Franken. Der Anteil des Tiefbauamts liegt mit rund 131,2 Millionen Franken leicht höher als im Vorjahr (126,3 Millionen). Der Rest des Bauvolumens entfällt auf städtische Partner wie die VBZ, die Wasserversorgung oder das ewz.