In der Stadt Zürich steigen die Strompreise. Allerdings nur wenig, wie das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) am Montag mitteilte: Für einen durchschnittlichen Vierpersonen-Haushalt mache der Anstieg rund 50 Franken im Jahr aus.

Der Preis für das Basisangebot steigt um 7 Prozent. Wer Ökostrom bezieht, bezahlt 2016 nur 5 Prozent mehr. Die Preiserhöhung in Zürich steht gemäss "Tages-Anzeiger" im Gegensatz zur kantonalen Entwicklung ausserhalb der Stadt, wo die Preise durchschnittlich um 4 Prozent fallen. Zum Vergleich: Mit 1017 respektive 1134 Franken bezahlt ein Stadtzürcher Durschnittshaushalt deutlich mehr als im Rest des Kantons, wo der Schnitt bei nur 764 Franken liegt.

Auch Unternehmen werden stärker zur Kasse gebeten. Bei ihnen macht der Aufschlag rund sieben Prozent aus. Das ewz begründet die Anpassung mit höheren Swissgrid-Tarifen, steigenden nationalen Abgaben und dem stetigen Ausbau des Netzes. Bei der Tariferhöhung gehe es um die Preiskomponente "Netznutzung" und nicht "Energie". Dagegen begründeteten die kantonalen Elektrizitätswerke (EKZ) ihre Preisreduktion mit günstigeren Beschaffungskosten. Dies, weil die EKZ ihren Strom vom internationalen Strommarkt beziehen und von tieferen Preisen profitieren.