Ordnungsbussen

Immer mehr Stadtzürcher fahren bei Rot über die Kreuzung

Die Stadtpolizei Zürich verteilt immer mehr Bussen wegen Rotlichtmissachtungen. (Archivbild)

Die Stadtpolizei Zürich verteilt immer mehr Bussen wegen Rotlichtmissachtungen. (Archivbild)

Immer mehr Auto- und Töfffahrer in der Stadt Zürich müssen aufgrund von Rotlichtmissachtungen gebüsst werden. Die Zahl der Übertretungen hat im vergangenen Jahr um mehr als einen Drittel auf rund 75'000 zugenommen.

Die Anzahl der Rotlichtmissachtungen innerhalb der Stadt Zürich hat zugenommen. Die Stadtpolizei erklärt die Zunahme mit der Versetzung von acht stationären Rotlicht- und Geschwindigkeitskontroll-Anlagen an besonders gefahrenträchtige Kreuzungen.

Insgesamt büsste die Stadtpolizei 2014 rund 893'000 Lenkerinnen und Lenker. Auf diesem Weg nahm die Stadt damit insgesamt 57,8 Millionen Franken ein. Budgetiert waren 57,4 Millionen.

93,4 Prozent der Übertretungen konnten im Ordnungsbussenverfahren erledigt werden. In 6,6 Prozent der Fälle wurde ein Strafverfahren eröffnet, wie die Stadtpolizei in ihrer Ordnungsbussen-Bilanz vom Dienstag festhält.

Die Zahl der Parkbussen nahm gegenüber 2013 um 3 Prozent auf 392'100 ab. Mehr Bussen wurden dagegen im Fliessverkehr ausgestellt, nämlich 498'200 (+ 4 Prozent). In den meisten Fällen (394'700) waren die Verkehrsteilnehmerinnen - und teilnehmer zu schnell unterwegs.

Darüber hinaus wurden rund 3600 sogenannte "übrige Übertretungen" registriert. Dabei handelte es sich grösstenteils (3310) um den Besitz und Konsum von Cannabis bis 10 Gramm.

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