Bevölkerungsstatistik

Immer mehr Menschen zieht es nach Zürich

Blick auf die Stadt Zürich (Archiv)

Blick auf die Stadt Zürich (Archiv)

In der Stadt Zürich könnten im Jahr 2025 gegen 470'000 Menschen wohnen - fast 100'000 mehr als heute. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie zur Bevölkerungsentwicklung von Statistik Stadt Zürich hervor.

Drei Szenarien entwickelten die Statistik-Fachleute. Eines ging davon aus, dass künftig immer noch mehr Wohnfläche beansprucht wird, eines nahm eine gegenüber heute stärkere Verdichtung an, und das mittlere legte den aktuellen Wohnflächenbedarf zugrunde. Davon abhängig variiert die Prognose zur Bevölkerungszunahme. Sie liegt zwischen +426'300 und +468'200 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die Studie sagt voraus, dass immer mehr Kinder und Menschen in mittlerem Alter (30-64 Jahre) in der Stadt wohnen werden. Ansteigen werde zudem der Anteil Ausländerinnen und Ausländer. Laut dem mittleren Szenario wird er von 31,0 auf 32,6 Prozent der Wohnbevölkerung ansteigen.

Vor allem Deutsche und Österreicher zieht es nach Zürich: Ihre Zahl dürfte um 21'000 auf rund 55'000 ansteigen. Aus den nicht- deutschsprachigen europäischen Ländern dagegen werden 2025 etwas weniger Menschen in der Limmatstadt leben (-2400). Mit einer Zunahme um rund 9400 auf 32'500 Personen rechnet die Studie inbezug auf die Bevölkerung aus dem aussereuropäischen Raum.

Ausser dem Kreis 1 werden alle Stadtkreise wachsen. Am meisten (gemäss mittlerem Szenario) der Kreis 11 (+13'000 Personen). Prozentual am stärksten zulegen dürfte allerdings der Kreis 5, wo 2025 rund 40 Prozent mehr Leute leben dürften als heute.

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