Zürich
Im letzten Jahr riefen 18 Prozent mehr Menschen bei der Dargebotenen Hand an

Bei dem von den Landeskirchen getragenen telefonischen Hilfsangebot «Die Dargebotene Hand» mit Sitz in Zürich sind im vergangenen Jahr 26'804 Anrufe eingegangen. Das waren gut 18 Prozent mehr als 2009. Die Zahl der Online-Kontakte stieg um 10 Prozent auf 916.

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Eine Angestellte der «Dargebotenen Hand» berät einen Anrufer am Telefon

Eine Angestellte der «Dargebotenen Hand» berät einen Anrufer am Telefon

Keystone

Alle Jux-, Schweige- und Störanrufe sowie die zusätzlichen Beratungen eingerechnet, klingelte 2010 bei der «Dargebotenen Hand» 43'306-mal das Telefon, ist dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht zu entnehmen. Das waren pro Tag durchschnittlich 119 Anrufe.

Dabei waren wesentlich häufiger Frauen am Draht als Männer: 19'316 weiblichen Anrufen standen 7488 männliche gegenüber. Bei beiden Geschlechtern stellten die 41- bis 65-Jährgigen die grösste Anrufergruppe.

Am häufigsten ging es bei den Anrufen um Probleme der Alltagsbewältigung. An zweiter Stelle standen psychische Leiden und an dritter Stelle folgten Beziehungsprobleme.

Auch Online meldeten sich mehr Frauen als Männer bei der «Dargebotenen Hand». Hier waren es 678 Frauen und 238 Männer, die Hilfe suchten. Die Online-Klientel war jünger als jene, die anrief. Die grösste Online-Gruppe stellten die 20- bis 40-Jährigen.

Online dominierten Probleme um psychische Leiden deutlich gegenüber Paarbeziehungen und Problemen mit der Arbeit oder der Arbeitslosigkeit.

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