Zürich

Im Kulturama gibts «Wunderbare Objektgeschichten»

«Wunderbare Objektgeschichten - Eine Ausstellung über Fantasie» heisst die neue Sonderausstellung im Kulturama in Zürich. Sie zeigt, dass jedes Sammlungsstück seine eigene Biografie hat. Die Ausstellung geht vom 21. März bis 19. Oktober.

Einige Sammlungsstücke gewinnen im Lauf der Jahre an Bedeutung, andere verlieren. Manche werden als Fälschung entlarvt, bei anderen wird der wahre Ursprung erst nach vielen Jahren erkannt. So kann es geschehen, dass aus dem Horn des sagenhaften Einhorns allmählich der Zahn eines Narwals wird.

Die Beurteilung eines Objektes erfolge immer subjektiv, teilte das Museum am Donnerstag mit. Was gelte, bestimmen der aktuelle Wissenstand, der Denkstil der Zeit sowie das eigene Weltbild.

Besucher kann eigene Galerie erstellen

Gemäss Mitteilung begegnen die Besucherinnen und Besucher der Sonderausstellung, welche das Naturmuseum Winterthur realisiert hat, vielen abenteuerlichen Geschichten. Zudem können sie via Bildschirm ihre eigene Galerie an Wunderbarem zusammenstellen. Sie erhalten auch Hintergrundinformationen zu menschenförmigen Kalkknollen und kopflosen Erdrandsiedlern.

Auch der Homunkulus kann in der Ausstellung bestaunt werden. Mit seinen übergrossen Händen, einer Riesenzunge und einem schmächtigen Körper soll er uns als Hilfskonstrukt begreifbar machen, welcher Körperteil wie viel Platz im Hirn beansprucht.

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