Rechnung 2014

Illnau-Effretikon verbucht Überschuss statt Defizit

Positive Bilanz für Illnau-Effretikon: Statt eines Defizits verbucht die Stadt einen Überschuss von 858'000 Franken. (Archivbild)

Positive Bilanz für Illnau-Effretikon: Statt eines Defizits verbucht die Stadt einen Überschuss von 858'000 Franken. (Archivbild)

Die Stadt Illnau-Effretikon verbucht für das vergangene Jahr einen Überschuss von rund 858'000 Franken. Budgetiert war ein Defizit von 1,4 Millionen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Die Stadt Illnau-Effretikon verbucht für das vergangene Jahr einen Überschuss von rund 858'000 Franken. Budgetiert war ein Defizit von 1,4 Millionen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. Gründe für das positive Ergebnis sind unter anderem höhere Steuererträge und Minderausgaben für die Schule.

Die Laufende Rechnung 2014 schliesst laut Mitteilung mit einem Aufwand von 103,5 Millionen Franken und einem Ertrag von 104,4 Millionen. Damit fällt das Ergebnis um rund 2,3 Millionen Franken besser aus als erwartet. Der Steuerfuss lag unverändert bei 115 Prozent.

Gegenüber dem Budget stieg der Gesamtertrag um rund vier Millionen (+4 Prozent). Die Steuererträge fielen um 1,7 Millionen besser aus als veranschlagt. Auch der Gesamtaufwand wurde grösser, mit 1,6 Millionen Franken mehr aber nur um 1,6 Prozent.

Besorgt ist der Stadtrat darüber, dass die Ergänzungsleistungen mittlerweile knapp zehn Prozent der Gesamtausgaben der Stadt ausmachen. Dieser Kostenanstieg sei vor allem eine Folge der immer zahlreicheren pflegebedürftigen Personen. Aber auch in der Kleinkinderbetreuung hätten sich die Beitragskosten in kurzer Zeit stark erhöht.

Nur die Hälfte der Investitionen realisiertDie Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von 6,6 Millionen Franken aus - grade mal 53 Prozent der budgetierten Investitionen. Dass nur etwas mehr als die Hälfte der vorgesehenen Investitionen realisiert worden sind, begründet der Stadtrat unter anderem damit, dass verschiedene Projekte verschoben wurden.

Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Dieses belief sich Ende 2014 auf knapp 38 Millionen Franken. Zudem wurden als Vorfinanzierung für die Erweiterung der Schulanlage Hagen schon 3,5 Millionen Franken zur Seite gelegt.

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