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«Ich hatte Panik»: Angriffiger Fuchs jagt Jogger – immer und immer wieder

«Ich hatte Panik»: Angriffiger Fuchs jagt Jogger in Eglisau ZH

«Ich hatte Panik»: Angriffiger Fuchs jagt Jogger in Eglisau ZH

«De Fuchs gaht ume» im zürcherischen Eglisau. Immer wieder muss Meinrad Pfister vor dem angriffigen Tier flüchten, selbst Steine können ihn nicht vertreiben. Menschen selbst seien Schuld, dass Wildtiere so aufdringlich werden, sagt der Experte.

«Ich hatte Panik», sagt Meinrad Pfister zu «Tele Züri». «Ich dachte, ich werde zerfleischt.» Am Montagmorgen in aller Frühe joggte Pfister durch seinen Wohnort Eglisau, als ihn an einem Rebberg ein Fuchs auflauerte.

In dem TV-Beitrag schildert er am «Tatort», wie der sich zu wehren versuchte: Erst verbal, dann warf er mit grossen Steinen nach dem wild gewordenen Tier.

Vermutlich wurde er gefüttert

Der Fuchs ist offenbar Menschen gewohnt. «Das ist ein Tier, das wohl von Menschen auch gefüttert wurde», mutmasst Jürg Zinggeler von der kantonalen Fischerei- und Jagdverwaltung.

Er rät verfolgten Passanten, den Fuchs mit Rufen oder eben auch mit Steinen zu vertreiben. Nütze das nichts, solle man sich mit der örtlichen Jagdgesellschaft in Verbindung setzen.

Der Fuchs lässt ihn nicht in Ruhe

Im Fall von Eglisau nützte alles nichts. Im Gegenteil: Meinrad Pfister wurde auch am Mittwoch wieder von dem Fuchs heimgesucht. Zuletzt am Mittwoch, als er vor seiner Haustüre aus dem Auto stieg. Pfister ist «zu Tode erschrocken» und kann sich gerade noch ins Haus retten.

Welche Konsequenzen dem Fuchs von Eglisau nun drohen, ist noch nicht klar. (smo)

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