Zoo Zürich
Ich bin Pandai - Familienzuwachs in der Orang-Utan Familie

Die Sumatra Orang-Utan sind stark bedroht – umso grösser ist die Freude über den rothaarigen Nachwuchs.

Lina Giusto
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Da guckt ein Füssli. Pandai versteckt sich in Mamas Fell.
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Das Orang-Utan-Baby Pandai wurde heute gross in Szene gesetzt.
Mama Xira angelt sich sicher am Dach entlang.
Wenns zügiger vorangeht, klammert man sich eben etwas fester in Mamas Fell...
Auch Mama Xira ist ob des Fotoshootings etwas erschöpft.
Bitte noch einmal direkt in die Kamera!
Orang-Utan Pandai
Nach dem grossen Auftritt träumt Pandai von den vielen felllosen Affen, die sie von aussen beäugten.
Ende der Show: Pandai hat ihren Schlaf verdient.

Da guckt ein Füssli. Pandai versteckt sich in Mamas Fell.

Keystone

Sie hat eine leicht punkige Frisur, ein orange-bräunliches Fell und grosse braune Kulleraugen. Etwas mehr als ein Kilo wiegt das 34 Tage alte Orang-Utan Mädchen Pandai. Ihr Name bedeutet klug oder geschickt. Genau so hält sie sich auch im Fell ihrer 18-jährigen Mutter Xira fest. „Der starke Griff von Pandai zeigt bereits, dass es sich um ein kräftiges Jungtier handelt“, sagt Robert Zingg, Senior Kurator des Zoo Zürich.

Vater des Orang-Utan Mädchens ist der 21-jährige Djarius. Ein imposantes Sumatra Orang-Utan Männchen, mit Backenwülsten, riesigen Pranken und Füssen und langen Haaren. Mit Pandai ist die Orang-Utan Familie nun auf acht Köpfe angewachsen. „Obwohl Orang-Utan als Einzelgänger und höchstens mit einem Jungtier in der freien Wildbahn unterwegs sind, reden wir im Zoo Zürich von einer Familie“, erklärt Zingg. Djarius ist der Vater der vier letztgeborenen Orang-Utans in Zürich. Neben dieser Familie leben noch zwei weitere Orang-Utan Damen im Nebengehege des Zoos.