Obergericht

«Huren-Heiko» erneut verurteilt: 3800 Franken Busse

Die illegalen Bordelle hatte  der Mann gemäss Bezirksgerichtsurteil von Juli 2016 bis März 2018 betrieben. (Symbolbild)

Die illegalen Bordelle hatte der Mann gemäss Bezirksgerichtsurteil von Juli 2016 bis März 2018 betrieben. (Symbolbild)

Nach dem Bezirksgericht Zürich hat auch das Obergericht den als «Huren-Heiko» bekannt gewordenen Deutschen verurteilt, wie die Nachrichtenagentur SDA am Montag vermeldete. Schuldig gesprochen wurde er, weil er in Wohnungen illegale Bordelle betrieb.

Damit machte er sich des mehrfachen unzulässigen Betreibens der Salonprostitution schuldig. Das Obergericht bestrafte den 48-Jährigen am Montag mit einer Busse in der Höhe von 3800 Franken. Damit bestätigte das Obergericht ein Urteil, das das Bezirksgericht Zürich letzten Mai gefällt hatte und gegen das sich der Mann wehrte.

Die illegalen Bordelle hatte der Mann gemäss Bezirksgerichtsurteil von Juli 2016 bis März 2018 betrieben. Auch die Ausnahmeregelung, die den Betrieb von Kleinstbordellen mit höchstens zwei Prostituierten ohne Bewilligung erlaubt, nützte ihm nichts. Die Richter waren überzeugt, dass in den Liegenschaften insgesamt viele verschiedene Prostituierte ihrem Gewerbe nachgingen. Zudem seien mehrere Liegenschaften gleichzeitig als Bordelle genutzt worden. Schon 2017 war der Mann wegen ähnlicher Delikte im Zürcher Unterland mit einer Busse bestraft worden. (liz)

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