Oetwil am See
Hunderte suchten nach Ausreisser-Ponys Fridolin und Kobold

Die Ponysuchaktion nimmt ein Happyend: Nachdem die Ausreisser das ganze Wochenende auswärts verbrachten, sind sie nun wieder in der Obhut ihrer Besitzer.

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Ponysuche in Oetwil am See
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...und kerngesund.
Freiwillige suchten das ganze Wochenende nach Kobold...
...und Fridolin.
Kobold (l.) und Fridolin (r.) bei einem Spaziergang.

Ponysuche in Oetwil am See

Tanja Kolb

Am Freitagnachmittag haben sich zwei Shetlandponys in Oetwil am See während eines Spazierganges mit ihrem Besitzer Helmut Kolb losgerissen, berichtet der Zürcher Oberländer. Grund für den Ausriss: Die Ponys Fridolin und Kobold erschreckten sich, als ihnen auf dem Waldweg ein Stier einer Kuhherde schnaubend entgegen kam, wie es in der Zeitung heisst. Der Besitzer konnte die Ponys nicht mehr halten. Sie rissen sich los. Dabei wurde er an der Schulter verletzt.

Ein Wochenende auswärts

Die Familie suchte verzweifelt nach Lösungen, um ihre Ponys wiederzufinden. «Ich habe auf Facebook einen Hilferuf gestartet», erzählte die Enkelin von Helmut Kolb dem Zürcher Oberländer. Daraufhin halfen am Wochenende hunderte von Freiwilligen bei der Ponysuchaktion. Die beiden Ausreisser blieben jedoch unauffindbar.

Happyend am Dienstagmorgen

Am Dienstagmorgen kam dann der erste Hinweis, dass sich die Ponys bei der Waldhütte Männedorf aufhalten würden. Tanja Kolb ging sofort vor Ort und lockte die beiden mit einem Apfel aus dem Wald.

Unterdessen grasen Fridolin und Kobold wieder auf ihrer gewohnten Wiese und sind nach Angaben von Tanja Kolb «putzmunter». (amo)

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