Giftalarm
Hundebesitzer in der Region Winterthur fürchten sich vor Giftködern

In Wülflingen, Töss und Iberg sollen Giftköder ausgelegt worden sein. Die Polizei Winterthur bestätigt verschiedene Hinweise erhalten zu haben, Köder seien aber bisher noch keine gefunden worden. Auch vergiftete Hunde wurden bis anhin nicht gemeldet.

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Trügerisches Idyll: Auch angeleint können Hunde gefährlich sein.

Trügerisches Idyll: Auch angeleint können Hunde gefährlich sein.

Keystone

Die Nachricht von ausgelegten Giftködern in Wülflingen und Töss verbreitete sich via Facebook. Es soll sich um Fleischköder handeln, welche mit Tabletten und Rasierklingen versetzt seien.

Eine Sprecherin der Stadtpolizei Winterthur bestätigt gegenüber dem «Tagesanzeiger», dass deswegen bereits verschiedene Anrufe entgegen genommen wurden. Jedoch hätte man bis anhin keinen dieser Köder gefunden. Auch seien kürzlich keine Meldungen von vergifteten Hunden eingegangen seien.

Bei einem vor drei Wochen verstorbenen Hund seien jedoch Giftrückstände gefunden worden. Es sei jedoch noch nicht geklärt, ob der Hund tatsächlich vergiftet worden sei, sagt die Sprecherin weiter.

Derweil warnen Tierschützer und Tierärzte die Hundehalter davor in Panik auszubrechen. Claudia Mertens vom Zürcher Tierschutz stellt klar, dass bei dem vielen Abfall, der an den Spazierwegen herumliege, sich jeder frei laufende Hund automatisch in Gefahrenzone begebe.

(pas)