Zoo Zürich
Hoher Blutdruck und «Kompressionsstrümpfe»: Giraffen begeistern Zoobesucher

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In der neuen Lewa-Savanne des Zoo Zürich sind derzeit vier Giraffen mit Namen Jahi, Malou, Irma und Luna zu sehen.
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Damit sind erstmals seit 1956 Giraffen im Stadtzürcher Zoo.
Die Tiere werden gefüttert.
Giraffen werden bis zu sechs Meter gross.
Damit sind sie das höchste Säugetier der Welt.
Mit ihren langen Beinen und langem Hals wird für die Tiere Essen zugänglich, das andere Tiere nicht erreichen können.
Dank des langen Halses hat die Giraffe also beim Futter keine Konkurrenz.
Da sich Tiere mit langen Hälsen besser fortpflanzen konnten, kam es mit der Zeit zu immer längeren Hälsen.

In der neuen Lewa-Savanne des Zoo Zürich sind derzeit vier Giraffen mit Namen Jahi, Malou, Irma und Luna zu sehen.

Alexandra Wey

Zoo Zürich Mit der Eröffnung der Lewa-Savanne im Juni sind erstmals seit 1956 wieder Giraffen in den Zoo Zürich zurückgekehrt. Derzeit leben die weiblichen Netzgiraffen Jahi, Malou, Irma und Luna dort. In noch unbekannter Zukunft sollen sie Gesellschaft von einem Männchen erhalten, wie der Zoo am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Weil Giraffen in losen Herden leben und deren Zusammenstellung alle paar Tage ändern kann, sei die Vergesellschaftung der Giraffenweibchen in der Lewa-Savanne kein Problem gewesen.

Mit bis zu sechs Metern sind Giraffen die höchsten Säugetiere der Welt. Mit ihren langen Beinen und Hälsen gelangen sie an Futter, das für andere Tiere ausser Reichweite ist – besonders ihre Lieblingsspeise: Blätter von Akazienbäumen. Damit sie trotz ihrer Proportionen gut leben können, haben sie evolutionär erstaunliche körperliche Anpassungen durchlebt. So haben Giraffen den wohl höchsten Blutdruck im Tierreich, um ihr Blut bis in den Kopf pumpen zu können. Auch sind ihre Beinarterien besonders dickwandig und ihre straffe Haut an den Beinen wirkt wie ein Kompressionsstrumpf, um die Entstehung von Ödemen zu verhindern.