Verantwortlich für das Ergebnis sind gemäss USZ die anhaltend hohe Nachfrage bei sämtlichen Leistungen und das disziplinierte Kosten- und Investitionsmanagement. Der Gewinn soll den freien Reserven im Eigenkapital gutgeschrieben werden. Die Eigenkapitalquote beläuft sich damit auf 31,1 Prozent.

Dieser Wert soll in den nächsten Jahren weiter erhöht werden, um die künftigen Investitionen refinanzieren zu können, heisst es weiter. "Das USZ steht vor einer baulichen Gesamterneuerung mit grossen Investitionen und benötigt dafür ausreichend Eigenkapital."

Mehr Patienten behandelt

Das USZ behandelte im vergangenen Jahr mehr Patienten als im Vorjahr: Die Zahl der stationären Austritte stieg um 3,5 Prozent auf 41'056 an. "Auffallend war das starke Wachstum bei den halbprivat und privat versicherten Patienten", heisst es im Geschäftsbericht.

Die stationären Patienten blieben durchschnittlich 6,87 Tage im Spital - nahezu gleich lang wie im Vorjahr (6,88 Tage).

Auch im ambulanten Bereich setzte sich das Wachstum der letzten Jahre fort. Gegenüber dem Vorjahr nahm das Volumen der ambulanten Taxpunkte um 6,8 Prozent auf 260 Millionen Taxpunkte zu. Dies spiegle den seit über zehn Jahren anhaltenden Trend zur Verschiebung von stationären Leistungen in den ambulanten Bereich, heisst es weiter.