Dübendorf

Höllenritt: Mann fährt nach Streit mehrere Kilometer auf Motorhaube mit

Die Fahrerin und ihre Kollegin meldeten sich nach dem Vorfall auf der Polizeiwache in Zürich-Oerlikon und wurden festgenommen. (Symbolbild)

Die Fahrerin und ihre Kollegin meldeten sich nach dem Vorfall auf der Polizeiwache in Zürich-Oerlikon und wurden festgenommen. (Symbolbild)

Ein Mann ist in der Nacht auf Dienstag nach einem Streit in Dübendorf auf die Motorhaube eines wegfahrenden Autos gesprungen und fünf Kilometer mitgefahren. Beim anschliessenden Sturz auf die Strasse verletzte er sich schwer. Die beiden Frauen im Auto meldeten sich bei der Polizei und wurden festgenommen.

Die zwei Frauen aus Deutschland waren kurz nach Mitternacht mit dem 33-jährigen Türken in einen Streit geraten. Als sie mit dem Auto flüchten wollten, sprang der Mann unvermittelt auf die Motorhaube, wie die Zürcher Kantonspolizei am Dienstag mitteilte.

Die 25-jährige Lenkerin gab daraufhin Gas und fuhr mit ihrer 21-jährigen Kollegin Richtung Zürich. Während rund fünf Kilometern konnte sich der 33-Jährige am Auto festklammern, in Zürich-Schwamendingen jedoch fiel er vom Wagen und blieb schwer verletzt auf der Strasse liegen.

Ein Rettungswagen brachte den Mann ins Spital. Die beiden Frauen meldeten sich kurz darauf bei der Polizeiwache in Zürich-Oerlikon. Sie wurden festgenommen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung und der genaue Hergang werden nun von der Kantonspolizei Zürich in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.

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