Gewalt

Hockey-Fan stellt sich nach Prügelei der Zürcher Polizei

Eine Ambulanz von Schutz und Rettung Zürich (Symbolbild)

Eine Ambulanz von Schutz und Rettung Zürich (Symbolbild)

Einer der mutmasslichen Täter, die am Sonntag in Zürich-Oerlikon einen 18-Jährigen zusammengeschlagen und schwer verletzt haben, hat sich der Polizei gestellt. Das Opfer liegt noch immer im Spital und konnte noch nicht befragt werden.

30 bis 40 Personen waren in der Nacht auf Sonntag vor dem "Sips Pub" auf den 18-jährigen Schweizer losgegangen und hatten ihm schwere Kopfverletzungen zugefügt. Danach flüchteten die Angreifer und konnten vorerst trotz umfangreichen Abklärungen nicht eruiert werden.

Am Montagnachmittag meldete sich dann ein 23-jähriger Schweizer bei der Kantonspolizei Zürich, wie diese am Dienstag mitteilte. Der Mann gab zu Protokoll, nach dem Eishockey-Spiel zwischen den Kloten Flyers und dem ZSC Lions habe sich eine Gruppe von mehreren Personen zum "Sips Pub" begeben.

Vor dem Lokal sei es dann zu verbalen Provokationen gekommen, in deren Verlauf das Opfer tätlich attackiert worden sei. Dabei sei der 18-Jährige zu Boden gefallen und habe Kopfverletzungen erlitten.

Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage sagte, wurden mehrere Begleit- und Auskunftspersonen von der Kantonspolizei und der Staatsanwaltschaft befragt. Der genaue Hergang des Vorfalls sowie das Motiv der Tat seien jedoch nach wie vor unklar.

Der verhaftete Schweizer aus dem Bezirk Bülach wurde nach der polizeilichen Befragung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zugeführt. Diese werde Antrag auf Untersuchungshaft stellen, heisst es in der Mitteilung. Laut Polizei soll der Mann dem Anhang der Kloten Flyers angehören.

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