Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Auflagen kann es beispielsweise geben, wenn es um die Grünflächen- oder Farbgestaltung geht. Hier soll schnell, unbürokratisch und transparent vermittelt werden.

Die Helpline läuft nun während einer fünfjährigen Pilotphase. Dem Gemeinderat wird regelmässig Rechenschaft abgelegt. Das Parlament stimmte im Mai mit 98 Ja- zu 23 Nein-Stimmen dem Zusatzkredit von 168'400 Franken für die neue Vollzeitstelle zu. Lediglich die AL und die Grünen waren dagegen.

Entstanden ist die Idee des so genannt "Roten Telefons" als Antwort auf die Volksinitiative "Ombudsstelle gegen Willkür in Bausachen" des Hauseigentümerverbandes Zürich und des Gewerbeverbands der Stadt Zürich. Mit der Einrichtung der Helpline sehen die Initianten das Ziel der Volksinitiative als erfüllt, weshalb sie die Initiative zurückgezogen haben.