Zürich

Heilsarmee-Haus: Die Besetzer sind ausgezogen

Die Besetzer der Heilsarmee-Liegenschaft sind ausgezogen. (Archiv)

Die Besetzer der Heilsarmee-Liegenschaft sind ausgezogen. (Archiv)

Seit November war eine Liegenschaft der Heilsarmee besetzt. Mehrfach forderte die Religionsgemeinschaft die Besetzer auf, das Haus zu verlassen. Ein letztes Ultimatum lief am Sonntagabend ab. Dieses Mal mit Erfolg.

Nach dem die Hausbesetzer an der Ankerstrasse mehrere Fristen verstreichen liessen, verlängerte die Heilsarmee ihr Ultimatum ein letztes Mal. Bis Sonntag hatten die Besetzer Zeit, das Haus zu verlassen. Ansonsten drohte eine polizeiliche Räumung. Nun leisteten sie der Aufforderung Folge, wie die Religionsgemeinschaft am Montag bekannt gab. Das Haus sei leer.

Die Vorarbeiten für den Abbruch des Gebäudes können somit beginnen. Die Bewilligung dafür hat die Stadt bereits letzte Woche erteilt. Auf dem Grundstück soll bis Ende 2019 ein Neubau mit Gemeindesaal und 36 Wohnungen entstehen.

Seit November besetzt

Am Sonntagabend sah es zuerst noch nicht so aus, als ob die Besetzer ausziehen werden. Am Gebäude hingen Plakate mit der Aufschrift "Non Si Paga – bezahlt wird nicht", wie "20 Minuten" berichtet. Die Besetzer machten damit Werbung für ein 48-Stunden-Projekt, das am Sonntagabend starten soll. Sie verliessen das Gebäude nun jedoch fristgerecht, nachdem sie sich in Gesprächen mit der Heilsarmee verbindlich dazu verpflichtet haben.

Das Heilsarmee-Haus war seit Ende November besetzt. Über die Festtage wurden die Besetzer über die Festtage geduldet, mit der Aufforderung, bis am 8. Januar auszuziehen. Das Ultimatum wurde mehrfach verlängert.

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