Hochwasser
Zürichsee-Pegel sinkt nur langsam - nach wie vor «grosse Gefahr»

Der Pegel des Zürichsees sinkt langsam: Bei der Messstelle im Zürcher Seefeld fiel er am Dienstagnachmittag unter die Marke von 406,6 Metern über Meer und damit von Alarmstufe 4 auf 3. Die Zürichsee-Schifffahrt bleibt aber vorerst weiterhin nur eingeschränkt möglich.

SDA
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So wie am vergangenen Freitag sieht es am Zürcher Bellevue nicht mehr aus, aber die Hochwassergefahr bleibt bestehen.

So wie am vergangenen Freitag sieht es am Zürcher Bellevue nicht mehr aus, aber die Hochwassergefahr bleibt bestehen.

Keystone

Die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) gab am Dienstagnachmittag bekannt, dass sie auch am Mittwoch nicht alle ihre Fahrten anbieten könne: Wie in den vergangenen Tagen müssen die grosse Seerundfahrten sowie die Fahrten im oberen Zürichsee und in der Limmat gestrichen werden.

Der eingeschränkte Fahrplan gilt vorerst bis «mindestens Mittwoch», wie es bei der ZSG heisst. Sie weist zudem darauf hin, dass es bei den möglichen Fahrten wegen des sehr hohen Seepegelstandes zu Verspätungen kommen könne.

Die Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG teilt derweil mit, dass ihre Fähren derzeit gemäss Fahrplan unterwegs seien. Sie hält auf ihrer Internetseite aber auch fest: «Tiefergelegte Fahrzeuge fahren auf eigene Verantwortung.»

Gemäss des Lageberichts der kantonalen Hochwasserfachstelle vom Dienstagnachmittag gehen die hohen Wasserstände der Seen seit dem Wochenende langsam zurück. «Es wird noch längere Zeit dauern, bis sie wieder ihr Normalniveau erreicht haben. Exponierte Uferpartien sind nach wie vor überflutet.»

Hier stieg der Zürichsee letzte Woche beim Bellevue über die Ufer:

Keystone-SDA