Die Zürcher Stimmberechtigten hatten sich im März 2013 mit knapp 70 Prozent Ja-Stimmen-Anteil für eine Vorverlegung der dreiwöchigen Husi-Kurse an den Mittelschulen in das Untergymnasium ausgesprochen.

Vermieden wird so, dass Sekundarschüler und -schülerinnen, die ins Kurzgymi übertreten, zweimal "Husi"-Unterricht bekommen.

Am 1. August 2016 tritt nun die Änderung in Kraft, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Angepasst werden zum gleichen Zeitpunkt auch die Anstellungsbedingungen der Lehrerinnen und Lehrer.

Aufgrund der Vorverlegung entfallen für zwei Schuljahrgänge die Hauswirtschaftskurse. Für die Schuljahre 2016/17 und 2017/18 ist deshalb eine Übergangsordnung vorgesehen: Angeboten werden für die betroffenen Schülerinnen und Schüler freiwillige Kurse.