Die deutsche Gruppierung «Ansaar International» veranstaltet am Samstag einen Benefizanlass für die Opfer des syrischen Krieges. In einem im Internet kursierenden Flugblatt wie auch in einer Video Botschaft, welche zu diesem Anlass einlädt, fällt auf, dass der genaue Ort verheimlicht und erst ein Tag vor der Veranstaltung veröffentlicht wird.

Die Gruppe «Ansaar International» aus Düsseldorf ist eine deutschlandweite Hilfsorganisation. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, seien die führenden Köpfe Teil eines radikalen Netzwerks deutscher Muslimen.

Mehrere Teilnehmer sollen gemäss dem «Tages-Anzeiger» unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen und müssten somit mit Einreisesperren rechnen. Gemäss dem deutschen Verfassungsschutz würden sie den Schwerpunkt der salafistischen Strömung in Deutschland bilden.

Die Sicherheitsbehörden Winterthurs haben Kenntnis von diesem Anlass und kennen auch den Veranstaltungsort, nennen diesen aus Sicherheitsgründen jedoch nicht öffentlich.

(pas)