Kanton Zürich
Grünliberale empfehlen Stimmfreigabe zur Kirchensteuer-Vorlage

Die Grünliberalen des Kantons Zürich fassen keine Parole bezüglich der Kirchensteuer-Vorlage. Die Alkohol-Werbeverbot-Initiative lehnen sie jedoch ab.

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Die Grünliberalen beziehen keine Position zur Kirchensteuer-Vorlage: Die Liebfrauen-Kirche in Zürich.

Die Grünliberalen beziehen keine Position zur Kirchensteuer-Vorlage: Die Liebfrauen-Kirche in Zürich.

Keystone

Die Grünliberalen des Kantons Zürich wollen sich nicht auf eine Parole für die Kirchensteuer-Vorlage festlegen. Sie empfehlen Stimmfreigabe, wie sie am Freitag mitteilten.

Einerseits sei die Trennung von Kirche und Staat ein wichtiges Anliegen der Grünliberalen. Weil Unternehmen zudem nicht wählen könnten, ob sie zur Kirche gehören wollten oder nicht, greife die Initiative ein berechtigtes Anliegen auf.

Andererseits würden die Kirchen wichtige soziale Dienste leisten und könnten dabei auf viel Freiwilligenarbeit zählen. Bei einem Wegfall müssten staatliche Organisationen einspringen. Aus diesem Grund wollte sich der Parteivorstand auf keine Parole festlegen.

Nein zum Alkohol-Werbeverbot im Sport

Eine Parole fassten die Grünliberalen hingegen für das geforderte Alkohol-Werbeverbot im Sport. Sie lehnen die Initiative ab. Die bestehenden Bestimmungen seien ausreichend.

Es sei ohnehin fraglich, ob Restriktionen auf Kantonsebene zielführend seien. Werbung für Alkohol finde vor allem im Zusammenhang mit bedeutenden nationalen und internationalen Spielen statt.