Die Stimmberechtigten hatten im November 2012 die gesetzliche Verankerung der Grundstufe abgelehnt.

Ein Drittel der 27 Versuchsgemeinden mit insgesamt 87 Klassen hat bereits mit dem Schuljahresbeginn 2013/14 wieder auf das Modell mit Kindergarten und Unterstufe umgestellt, wie die kantonale Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte. Die übrigen Gemeinden wechseln nun zum kommenden Schuljahr.

Mit dem Schulversuch wurde ein neues Modell der Eingangsstufe erprobt, bei dem die zwei Kindergartenjahre und die erste Klasse der Primarstufe zusammengefasst wurden.

Das zehnjährige Pionierprojekt habe viele wertvolle Erkenntnisse geliefert. So beispielsweise über den fliessenden Übergang vom spielerischen zum systematischen Lernen oder über die Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams, wie es in der Mitteilung heisst. (sda)