Weder Amtsinhaberin Corine Mauch (SP) noch Herausforderer Filippo Leutenegger (FDP) würde die Mehrheit der Zürcherinnen und Zürcher repräsentieren. Mit der Kandidatur für das Stadtpräsidium übernehme die politische Mitte ihre Verantwortung, teilte die Partei am Montagmorgen mit.

Hauri selbst sagte in einem Interview in der "NZZ" vom Montag, er stehe für die progressive Mitte, die heute in Zürich viel zu wenig zu sagen habe. Er stelle sich mit seiner Kandidatur gegen Mauch und Leutenegger zwar einer Herkulesaufgabe, finde aber, "dass die Zürcher bei diesen Wahlen eine echte Auswahl haben sollten".

Hauri fordert Digitalisierungsminister

Seiner Meinung nach wird die Stadt zu stark verwaltet. "Es fehlen Innovationen, nachhaltige, originelle Ideen. Corine Mauch nehme ich als Impulsgeberin viel zu wenig wahr." Auch in der Digitalisierung hinke Zürich hoffnungslos hinterher.

Ein Digitalisierungsminister soll Abhilfe schaffen. Hauri schlägt ein neues Querschnittdepartement vor, das die Verwaltung konsequent auf neue Technologien trimmt. Dank der Digitalisierung könnte die Verwaltung viel effizienter und näher bei den Leuten arbeiten.

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Überraschend gibt der GLP-Kantonsrat seine Kandidatur bekannt. Was kann der Unbekannte neben den Schwergewichten Mauch und Leutenegger erreichen?