Grünes Zürich
Stadt will neue Grünflächen am Mythenquai - und fragt Bevölkerung nach Ideen

Die Stadt Zürich soll künftig noch grüner werden und grössere Erholungsflächen erhalten. Daher muss auch der Raum zwischen Mythenquai und Hafen Enge besser genutzt werden. Die Bevölkerung darf mitgestalten.

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Neue Grün- und Freiräume sollen sich rund um die Sukkulenten-Sammlung beim Mythenquai bilden. (Archivbild)

Neue Grün- und Freiräume sollen sich rund um die Sukkulenten-Sammlung beim Mythenquai bilden. (Archivbild)

Keystone

Am linken Ufer des Zürichsees will die Stadt Zürich einen «zusammenhängenden Erholungsraum» schaffen: Der Stadt schweben rund um die in die Jahre gekommene Sukkulenten-Sammlung «Grün- und Freiräume der Zukunft» vor.

Zwischen Strandbad Mythenquai und Hafen Enge sind heute grosse Flächen der Parkierung, dem Rudersport sowie dem Strassenverkehr vorbehalten, wie der Stadtrat festhält. «Der Mythenquai entzweit Freiflächen und hinterlässt schlecht nutzbare Resträume.»

Nun ist bis Ende Jahr die Bevölkerung gefragt

Die Stadt startet deshalb mit einer «Testplanung Gebiet Sukkulenten-Sammlung». Als erstes kann die Bevölkerung bis Ende Oktober in einer Online-Umfrage ihre Ideen und Anregungen platzieren. Bis Ende 2022 soll ein Masterplan vorliegen.

Der Entwicklungsspielraum sei gross, hält die Stadt fest. Einerseits sind die Anlagen der Sukkulenten-Sammlung in die Jahre gekommen und müssen erneuert werden. Andererseits hat das Tiefbauamt den für 2023 vorgesehenen Neubau des Mythenquais im Bereich der Kakteen-Sammlung vorerst sistiert, um eine Verlegung des Verkehrsknotens Mythenquai/Alfred-Escher-Strasse stadteinwärts zu prüfen.

«Ideen für eine stadträumliche Weiterentwicklung beinhalten Naherholungsräume mit Kulturangebot, Aufwertung der Gastronomie und die Neubeurteilung der Parkplatzsituation im Perimeter», heisst es in der Mitteilung. Mit der Testplanung werde ausgelotet, wie die Zukunft dieses Gebiets aussehen könnte. (sda)

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