Der Jungpolitiker, der im Februar 2014 für die Jungen Grünen in den Zürcher Gemeinderat gewählt werden möchte, wurde zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Er akzeptiert das Urteil.

Gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von Radio SRF1 sagte er, er wisse nicht mehr genau, was er geschrieben habe. Die Tweets seien inzwischen gelöscht. Er entschuldige sich aber dafür. «Ich werde künftig vorsichtiger sein.»

Folgen hat der Nazi-Vergleich für den Nachwuchspolitiker nicht, wie es bei den Grünen auf Anfrage hiess. Zum Zeitpunkt des Tweets sei er ohnehin noch bei den Grünliberalen gewesen und nicht bei den Grünen. Heute sei der Verurteilte Geschäftsleitungsmitglied der Grünen des Kantons Zürich und verhalte sich tadellos.

Der Nazi-Vergleich vom Juni 2012 richtete sich gegen einen Twitter-Nutzer, der damals SVP-Schulpfleger in Zürich war. Er hatte mit der Aussage, «Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht, diesmal gegen Moscheen» für Empörung gesorgt. Als Folge musste er aus der SVP austreten und verlor seine Arbeitsstelle.