Schaf-Demonstration
Greis rappt mit Schafen gegen die Durchsetzungsinitiative

«Was üs sid immer uusmacht isch üsi Verschiideheit», rappt der Musiker Greis auf dem Zürcher Helvetiaplatz, doch das Publikum hält ihm nur ihre wolligen Hintern entgegen. Denn Greis rappte gestern für richtige Schafe – die gegen die Durchsetzungsinitiative demonstrierten.

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Schafe auf dem Helvetiaplatz - mal was anderes.
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Schauspieler Stephan Stock spricht zu den Anwesenden.
Rapper Greis geht auf Tuchfühlung mit den Schafen.
Mit Schafen gegen Durchsetzungsinitiative
Greis mag Schafe, wie es aussieht.

Schafe auf dem Helvetiaplatz - mal was anderes.

Keystone

Schon lange hat eine Initiative die Gegnerschaft nicht mehr so stark mobilisiert. Mitorganisatorin Marta Piras macht besonders in der Kunst- und Musikszene ein stärkeres politische Engagement aus.

Sie gehört zur «Horde herrenloser Schafe», wie sich die jungen Zürcher Künstler und Veranstalter der gestrigen Aktion, die unter dem Motto «Nicht verschafen» stand, nennen.

Man wolle damit in erster Linie Menschen zum Wählen bewegen, so Piras. «Es ist noch nicht zu spät!» ermahnte der Dramaturg und Journalist Benjamin von Wyl.

Klar, dass seine Worte sich weniger an die Schafe richteten, denn an die rund 250 anwesenden Menschen.