Schon lange hat eine Initiative die Gegnerschaft nicht mehr so stark mobilisiert. Mitorganisatorin Marta Piras macht besonders in der Kunst- und Musikszene ein stärkeres politische Engagement aus.

Sie gehört zur «Horde herrenloser Schafe», wie sich die jungen Zürcher Künstler und Veranstalter der gestrigen Aktion, die unter dem Motto «Nicht verschafen» stand, nennen.

Man wolle damit in erster Linie Menschen zum Wählen bewegen, so Piras. «Es ist noch nicht zu spät!» ermahnte der Dramaturg und Journalist Benjamin von Wyl.

Klar, dass seine Worte sich weniger an die Schafe richteten, denn an die rund 250 anwesenden Menschen.

Mit Greis und Schafen gegen Durchsetzungsinitiative

Mit Greis und Schafen gegen Durchsetzungsinitiative

Rapper Greis trat am Montag mit Schafen gegen die Durchsetzungsinitiative an. Auf dem Helvetiaplatz in Zürich machte der Waadländer auf die Abstimmung am 28. Februar aufmerksam.