Energie

Greencity: Vorzeigebeispiel für 2000-Watt-taugliches Areal

Ein Modell zeigt den privaten Gestaltungsplan Greencity. Blick in Richtung Norden, auf dessen Grundlage das Sihlpapier-Areal in Zürich umgestaltet werden soll.

Ein Modell zeigt den privaten Gestaltungsplan Greencity. Blick in Richtung Norden, auf dessen Grundlage das Sihlpapier-Areal in Zürich umgestaltet werden soll.

Die Überbauung Greencity in Zürich-Süd mit Wohnungen für 1500 bis 2000 Menschen und Raum für 3000 Arbeitsplätze soll zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgt werden.

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat die Ausschreibung für den Auftrag gewonnen, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Greencity entsteht auf dem Areal der ehemaligen Sihl-Papierfabrik. Es soll ein "Vorzeigebeispiel für ein 2000-Watt-taugliches Areal" werden. Die Energiezentrale werde einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Das ewz wird für das Areal Energiedienstleistungen aus einer Hand erbringen. Es wird die Anlagen für die Kälte- und Wärmeversorgung planen, finanzieren, erstellen und betreiben.

Das Herzstück der Energiezentrale sei eine Wärmepumpe mit dem natürlichen Kältemittel Ammoniak, heisst es in der Mitteilung. Grundwasser und Erdwärme dienen als Energiequellen für die Pumpe. Für die Spitzenlast im Winter wird Biogas zur Verfügung stehen. Strom wird mit Photovoltaikanlagen auf dem Areal produziert.

Blick in den Maneggplatz in Richtung Spinnerei.

Visualisierung - Greencity

Blick in den Maneggplatz in Richtung Spinnerei. 

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