Wahlen 2019
GLP favorisiert weder Noser noch Schlatter

Die Zürcher Grünliberalen haben für den zweiten Ständeratswahlgang Stimmfreigabe beschlossen. Der Vorstand konnte sich am Freitagabend weder für Ruedi Noser (FDP) noch für Marionna Schlatter (Grüne) entscheiden.

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Die Frage, ob die GLP eher lberal oder grün ist, konnte der Vorstand nicht beantworten.

Die Frage, ob die GLP eher lberal oder grün ist, konnte der Vorstand nicht beantworten.

WALTER BIERI

Für die GLP war es eine eigentliche Schicksalsfrage: Ist die Partei im Grundsatz eher liberal oder doch eher grün? Diese Frage konnte der Vorstand trotz «transparenter Auslegeordnung und einer offenen Debatte» nicht beantworten. Wie er mitteilte, wird er deshalb für keinen der beiden Kandidierenden eine Wahlempfehlung abgeben.

Beide Kandidierenden würden nur einzelne Aspekte der grünliberalen Politik vertreten. GLP-Mitglieder könnten deshalb die Kandidatur ihrer Wahl unterstützen. Es stehe ihnen auch frei, sich in einem der beiden Komitees zu engagieren.

Am 17. November kommt es zum Duell zwischen den noch verbliebenen Ständerats-Kandidierenden Noser und Schlatter. Bereits gewählt wurde am 20. Oktober der bisherige SP-Ständerat Daniel Jositsch. (sda)