Das entspreche den Erwartungen, teilten die EKZ am Freitag mit. Verschiedene regulatorische Änderungen wie etwa die Preisobergrenze im Energiegeschäft hätten die Margen im regulierten Kerngeschäft sinken lassen.

So stieg die Gesamtleistung im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr zwar um 2,7 Prozent auf 760,5 Millionen Franken und der Nettoerlös um 1,9 Prozent auf 686,1 Millionen Franken. Doch gab das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach und zwar um 13 Prozent auf 71,1 Millionen Franken.

Dazu kam eine einmalige Zuweisung in die Pensionskasse von 2,5 Millionen Franken, während im Vorjahr noch eine Rückstellung von 5,3 Millionen Franken aufgelöst worden war.

Erfreuliche Entwicklung übriger Bereiche

Die übrigen Geschäftsbereiche hätten dafür erfreuliche Zuwachsraten und Gewinnentwicklungen verzeichnet, hiess es weiter. So haben die EKZ etwa bei den erneuerbaren Energien aufgrund eines guten Windjahres deutlich zulegen können. Allerdings hätten sie die beschriebenen Ausfälle nicht vollständig kompensieren können.

Im Berichtsjahr seien wiederum wesentliche Beiträge an die Kunden rückvergütet worden, schrieben die EKZ. Dieser Kundenbonus habe sich auf 27,1 Millionen Franken belaufen, die freiwilligen Ausgleichsvergütungen an die Gemeinden auf 11,6 Millionen Franken.

Für die nächsten Jahre erwartet Finanzchef Peter Eugster eine erfreuliche Entwicklung der Geschäftsfelder. Das Umfeld bleibe aber anspruchsvoll, liess er sich in der Mitteilung zitieren. "Im Kerngeschäft rechnen wir mit weiteren Regulierungen."

Darüber hinaus werde das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr erstmals eine Gewinnabgabe an den Kanton Zürich leisten. Als Teil seines Sparprogramms hat der Kanton Zürich die EKZ beauftragt, Gewinn auszuschütten. Eugster sieht die EKZ für die Herausforderungen aber gerüstet.