Im Vorjahr waren es noch 67,4 Millionen. Hauptgründe dafür sind vor allem ausbleibende Dividendenerträge, sinkende Strompreise und die negative Entwicklung der Finanz- und Zinsmärkte.

Das Unternehmensergebnis bleibe unter den Erwartungen, teilten die EKZ am Dienstag mit. Bereits der Vorjahresgewinn von 67,4 Millionen wurde von der EKZ-Oberaufsicht, dem Kantonsrat, lediglich als "zufriedenstellend bis gut" beurteilt. Der nun deutlich tiefere Gewinn dürfte noch schlechter ankommen.

Auch der Umsatz ging zurück, um 4 Prozent auf 796 Millionen Franken. Dafür verantwortlich seien der zunehmende Wettbewerb bei den Grosskunden, sinkende Marktpreise und nicht zuletzt die milden Temperaturen, die den Energieverbrauch sinken liessen.

Weitere 300 Millionen für erneuerbare EnergienAuf Kurs sind die EKZ hingegen bei den erneuerbaren Energien. Im Jahr 2015 beteiligten sie sich an einem weiteren ausländischen Windpark, bauten 14 eigene Solaranlagen und schlossen 450 neue Solaranlagen von Kunden ans Netz an.

In den kommenden fünf Jahren wollen die EKZ weitere 300 Millionen Franken in erneuerbare Energien investieren.