Regierungsrat Zürich
Gewaltprävention an Schulen soll verstärkt werden

Der Regierungsrat führt die im Jahr 2008 beschlossenen Massnahmen in der Gewaltprävention und -intervention weiter. Die befristete Stelle des Beauftragten für Massnahmen gegen Gewalt im schulischen Umfeld wird bis ins Jahr 2015 verlängert.

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Schlägerei unter Jugendlichen (gestellte Szene, Archiv)

Schlägerei unter Jugendlichen (gestellte Szene, Archiv)

Keystone

Die Arbeitsschwerpunkte sollen auf der Medienerziehung, der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus, dem Mobbing sowie der frühen Intervention bei Gewaltproblemen liegen. Dies teilte der Zürcher Regierungsrat am Donnerstag mit.

Verstärkte Massnahmen in der Medienerziehung seien notwendig, um dem Konsum von illegalen und schädlichen Inhalten sowie dem Cyber-Mobbing - der Schädigung von Menschen über elektronische Kommunikationsmittel - vorzubeugen.

Wirksamer koordinieren

Die Koordinationsgruppe Jugendgewalt soll zudem die Beteiligung des Kantons Zürich am «Gesamtschweizerischen Präventionsprogramm Jugend und Gewalt» vorbereiten.

Bei diesem landesweiten Programm werden die Massnahmen gegen Jugendgewalt durch die Entwicklung von Modellen des Zusammenwirkens von Prävention, Intervention und Repression in Familie, Schule und öffentlichem Raum verbessert und wirksamer koordiniert.

Speziell zur Unterstützung der Schulen wurde ein Internetportal aufgebaut. Auf dem Portal können sich neben Schulleitungen, Lehrpersonen, Schulbehörden und schulnahen Einrichtungen auch Eltern informieren, was sie gegen Gewalt unternehmen und wo sie Hilfe finden können.