Gesundheitswesen
Nach dem Pilotprojekt soll das Dialysezentrum in Zürich-Oerlikon bleiben

Das Dialysezentrum in Oerlikon muss erhalten bleiben. Dafür hat der Zürcher Stadtrat sich nun ausgesprochen.

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Helmut Fohringer

Nach dem dreijährigen Pilotprojekt ist für den Zürcher Stadtrat klar: Das Dialysezentrum im Andreasturm in Zürich-Oerlikon muss bleiben. Er hat dem Gemeinderat jährliche Ausgaben von maximal 740’000 Franken für die Jahre 2022 bis 2028 beantragt.

Der dritte Standort in Oerlikon - neben den Dialysestationen Waid und Triemli - habe sich bewährt, teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Von 2019 auf 2020 sei die Auslastung von 1513 auf 2602 Dialysen gestiegen - das Zentrum werde kostendeckend betrieben.

Aufgrund der demografischen Entwicklung und der Zunahme an Nierenkrankheiten werde der Bedarf an Dialyseleistungen steigen, ist der Stadtrat überzeugt. Künftig wird mit 3200 Dialysen pro Jahr im Andreasturm gerechnet. Der Stadtrat hatte 2018 einen Kredit über 1,8 Millionen Franken für das dreijährige Pilotprojekt in Oerlikon gesprochen. (sda)

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