Bezirksgericht Zürich

Geständnis abgeschwächt: Prozess gegen Fraumünster-Posträuber geplatzt

Das Bezirksgericht Zürich (Archiv)

Das Bezirksgericht Zürich (Archiv)

Der Prozess gegen den verurteilten Fraumünster-Posträuber am Dienstagmorgen vor dem Bezirksgericht Zürich ist geplatzt. Der Angeklagte hat vor Gericht sein vorgängiges Geständnis abgeschwächt. Der Fall geht jetzt zurück an die Staatsanwaltschaft.

Die Anklage warf dem heute 40-jährigen Italiener vor, im Mai 2010 einen Überfall auf einen Geldkurier der UBS in der Zürcher Innenstadt geplant zu haben. Dazu soll er einen Bekannten angeheuert haben, einen vorbestraften Räuber aus Italien.

Streitpunkt ist offenbar der Beitrag des 40-Jährigen an der Rekrutierung dieses Mittäters. Er habe diesen kaum je getroffen, sagte der Angeklagte. Zudem habe der Mittäter seine Einwilligung zum Raubüberfall gar nie gegeben.

Damit entlastete der verurteilte Posträuber seinen Mittäter, der derzeit in Zürich in Haft sitzt. Die Frage, ob er aus Angst vor diesem sein Geständnis abgeschwächt habe, verneinte er.

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