Coronavirus
Gesetz soll verlängert werden: Urnengänge sind bis Juni eine Alternative zu Gemeindeversammlungen

Versammlungsgemeinden im Kanton Zürich sollen wegen der Corona-Pandemie weiterhin Urnenabstimmungen zu Geschäften durchführen können, die normalerweise an Gemeindeversammlungen behandelt werden. Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, das entsprechende befristete Gesetz zu verlängern.

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Stimmzettel einwerfen statt Hand heben: Wegen der Corona-Pandemie sollen im Kanton Zürich weiterhin Urnenabstimmungen zu Geschäften durchgeführt werden, die unter normalen Umständen an einer Gemeindeversammlung behandelt würden.

Stimmzettel einwerfen statt Hand heben: Wegen der Corona-Pandemie sollen im Kanton Zürich weiterhin Urnenabstimmungen zu Geschäften durchgeführt werden, die unter normalen Umständen an einer Gemeindeversammlung behandelt würden.

Keystone/Christian Beutler

Die bislang auf den 31. März 2021 befristete Regelung soll bis zum 31. Juni 2021 verlängert werden, heisst es in einer Mitteilung des Regierungsrats vom Donnerstag.

Gemeindeversammlungen dürfen zwar derzeit trotz der Corona-Schutzmassnahmen durchgeführt werden. Viele Gemeinden verzichten jedoch aufgrund der Risiken darauf. Mit dem Gesetz, welches nun verlängert werden soll, können sie wichtige Abstimmungen stattdessen an der Urne durchführen.

Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat laut Mitteilung, die Gesetzesänderung für dringlich zu erklären. So könne sichergestellt werden, dass das Gesetz nahtlos bis zum 31. Juni verlängert werden könne.