Mr. Green
Geschäftsmodell ausgeweitet: Zürcher Start-up kümmert sich in Kenia ums Recycling

Das Zürcher Recycling-Start-up Mr. Green weitet sein Geschäftsmodell nach Afrika aus. Einer der Gründer ist nach einer Testphase fix in der kenianischen Hauptstadt Nairobi aktiv.

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Bisher war Mr. Green vor allem in Zürich und Winterthur erfolgreich. Nun soll das Konzept auch in Kenia funktionieren.

Bisher war Mr. Green vor allem in Zürich und Winterthur erfolgreich. Nun soll das Konzept auch in Kenia funktionieren.

Mr. Green

Das Zürcher Start-up Mr. Green bietet Recycling-Abos, bei denen die Kunden ihren wiederverwertbaren Abfall wie Glas oder Alu in einem Sack sammeln, der dann ein- bis zweimal pro Monat abgeholt wird. Dieses Geschäftsmodell ist in Zürich und Winterthur bereits ein grosser Erfolg.

Nun wird das Konzept über die Landesgrenzen hinaus ausgeweitet. Genauer: Nach Kenia. Einer der Gründer ist nach einer Testphase fix in Nairobi aktiv und kümmert sich um das Netzwerk im Recycling-Markt, wie "20 Minuten" berichtet. Dabei gebe es aber deutlich mehr Herausforderungen, da die Abfallmenge stark zugenommen habe, während die Infrastruktur nicht mithalten könne, wie es im Bericht heisst.

Mülldeponien durchsuchen

Abfall und Recyclinggut landen hauptsächlich auf Mülldeponien, wo Abfallsammler den Müll durchsuchen, um wiederverwertbares Material zu finden. Dieses wird dann vor Ort gewaschen, geschreddert und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Ein Grossteil der recycelten Stoffe wird für die Produktion von Kunststoffwasserspeichern verwendet.

Das Start-up betont, dass damit die Rohstoffe im Land blieben und ein geschlossener Kreislauf entstehe. Das Ziel von Mr. Green sei von Anfang an ein gewinnbringendes Geschäftsmodell mit sozialem und ökologischem Nutzen gewesen.