Die Maschine war in Frankfurt am Main gestartet und befand sich auf dem Weg nach Madrid, sagte die Sprecherin auf Anfrage. Die Ursache des Geruchs habe die Crew nicht finden können. Deshalb habe sich der Pilot zu einer sogenannten Ausweichlandung in Zürich entschieden.

Dort setzte das Flugzeug um 8.25 Uhr auf. Einsatzkräfte von Schutz & Rettung begleiteten den Airbus nach der Landung zum Standplatz. Auch einige der Rettungskräfte klagten über Atemprobleme, nachdem sie in der Maschine gewesen waren. Sie wurden aber nicht hospitalisiert, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilte.

Im Flugzeug befanden sich 85 Personen und sechs Crewmitglieder. Laut Mitteilung bestand für die Passagiere keine Gefahr. Sie wurden auf andere Flüge umgebucht. Die Ursache des Geruchs und der Atemprobleme wird zurzeit durch die Kantonspolizei Zürich, das Forensische Institut Zürich und das Büro für Flugunfalluntersuchungen in Bern untersucht.