Brunaupark

Gericht stoppt CS-Pläne am Brunaupark

Der Plan der CS Pensionskasse zum Brunaupark wurde gestoppt. (Archivbild)

Der Plan der CS Pensionskasse zum Brunaupark wurde gestoppt. (Archivbild)

Die Credit Suisse Pensionskasse plante eine Grossüberbauung auf dem Brunaupark-Areal. Diesen Plan stoppte nun das Zürcher Baurekursgericht.

Die von der Credit Suisse Pensionskasse geplante neue Grossüberbauung auf dem Brunaupark-Areal in Zürich-Wiedikon ist vom kantonalen Baurekursgericht gestoppt worden. Laut dem Urteil wären zu viele der etwa 500 geplanten Wohnungen mit Lärm belastet.

Die Credit Suisse Pensionskasse will das bestehende Wohn- und Ladenareal Brunaupark von Grund auf neu gestalten. Bis auf ein Gebäude sollen alle abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden. 240 Mieter müssten sich eine neue Wohnung suchen. Es handelt sich um eines der grössten Bauvorhaben in der Stadt Zürich.

Das Gericht hat mit seinem Entscheid nun einen Rekurs der Anwohner gutgeheissen, wie der Mediensprecher des Zürcher Mieterverbandes, Walter Angst, am Dienstag zu Berichten von «Tagesanzeiger» und"NZZ» sagte.

Mit dem Urteil hoben die Richter am 4. September die Baubewilligung für das Vorhaben auf. Die absolute Anzahl der lärmbelasteten Wohnungen sei mit 95 «ausserordentlich hoch», heisst es darin. Daher wäre es verkehrt, mit Blick auf die Dimensionen des gesamten Bauvorhabens für die betroffenen Wohnungen die Vorgaben des Lärmschutzes zu lockern.

Signalwirkung erhofft


Der Mieterverband schätzt den Entscheid als zentral ein und verspricht sich eine Signalwirkung für den ganzen Kanton Zürich. Es seien nämlich zahlreiche weitere Projekte geplant an Hauptverkehrsachsen und mit einer hohen Lärmbelastung, sagte Angst.

Was das Urteil für das Projekt bedeutet, kommentiert die Bauherrschaft noch nicht. «Die Credit Suisse Pensionskasse hat den Entscheid des Rekursgerichts zur Kenntnis genommen», sagte ein Sprecher gegenüber dem «Tagesanzeiger». Man analysiere ihn derzeit und prüfe mögliche Schritte.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann an das kantonale Verwaltungsgericht weitergezogen werden.

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