Stadel
Geplantes Atommüll-Tiefenlager: Regionalkonferenz Nördlich Lägern will Arbeit einstellen

Wenn die Nagra-Untersuchungen zu einem Atommüll-Tiefenlager ergeben, dass die Region Nördlich Lägern eindeutige Nachteile gegenüber den beiden anderen noch in Frage kommenden Regionen hat, wird die Regionalkonferenz Nördlich Lägern ihre Arbeit einstellen.

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Das Gebiet Nördlich Lägern ist erst seit vergangenem Juli wieder im Gespräch als möglicher Lagerstandort. (Symbolbild)

Das Gebiet Nördlich Lägern ist erst seit vergangenem Juli wieder im Gespräch als möglicher Lagerstandort. (Symbolbild)

STEFFEN SCHMIDT

Die Regionalkonferenz hat dies an ihrer Vollversammlung vom Donnerstag in Stadel beschlossen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst. Die 70 Teilnehmenden hätten die definitive Stellungnahme zur Etappe 2 mit dem entsprechenden Zusatz einstimmig verabschiedet.

Mit den Ergebnissen der Nagra-Untersuchungen wird im Jahr 2021 gerechnet. Bis zu diesem Zeitpunkt werde die Regionalkonferenz ihre Arbeit im Rahmen ihrer Vereinbarung mit dem Bundesamt für Energie (BFE) in jedem Fall "engagiert weiterführen", heisst es in der Mitteilung.

Die Regionalkonferenz wird ihre Zusammensetzung in der Etappe 3 ändern: Neu werden auch Planungsträger Einsitz nehmen. Behördenmitglieder werden jedoch auch in Zukunft keine Mehrheit haben.