Abstimmung

Geplante Wohnsiedlung Hornbach als «attraktives Gesamtpaket»

So wird die Siedlung Hornbach aussehen.

So wird die Siedlung Hornbach aussehen.

Die geplante städtische Wohnsiedlung Hornbach im Zürcher Seefeld ist laut Befürwortern ein «sehr attraktives Gesamtpaket». Es werden keine Luxuswohnungen erstellt, wie die Gegner kolportieren würden.

Bei einem Ja am 14. Juni gebe es nicht nur 122 Wohnungen, sondern auch Gewerberäume, eine neue Kindertagesstätte und einen erneuerten Werkhof.

"Gute Durchmischung im Kreis 8 ist ein Beitrag für den sozialen Ausgleich und für bezahlbares Wohnen in der ganzen Stadt", sagte Urs Frey, Präsident Quartierverein Riesbach, am Mittwoch in Zürich vor den Medien. Ein Ja am 14. Juni sei ein wichtiges und beherztes Signal dafür.

Gemäss SP-Gemeinderätin Linda Bär erfüllt die Wohnsiedlung die Kernanliegen des wohnpolitischen Grundsatzartikels: mehr gemeinnützige Wohnungen, ökologisch vorbildliche Siedlungen, soziale Durchmischung in allen Quartieren.

Die Befürworter wehrten sich zudem gegen den Vorwurf der Gegner, dass Luxuswohnungen erstellt würden. Von Luxus könne keine Rede sein, sagte Gemeinderätin Christina Hug (Grüne). Die Wohnungen würden sich an den minimalen Vorgaben der kantonalen Wohnbauförderung orientieren.

Im Komitee "Ja zur Wohnsiedlung Hornbach" ist eine breite Koalition von SP, Grünen, AL, CVP, EVP, glp sowie Quartierverein Riesbach und Mieterinnen- und Mieterverband Zürich vertreten. Die Stimmberechtigten stimmen über einen 100-Millionen-Franken-Kredit für die Wohnsiedlung Hornbach ab.

Anstoss für die geplante Wohnsiedlung war eine Motion von CVP und EVP aus dem Jahr 2008 für Wohnbauförderungen in den Quartieren Seefeld und Riesbach. In der Stadt Zürich gibt es im Schnitt rund einen Viertel gemeinnützige Wohnungen, im Kreis 8 liegt der Anteil etwa bei 6 Prozent.

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