Religion

Generalvikar Josef Annen geht einig mit Schweizer Bischöfen

Generalvikar Josef Annen unterstützt die Haltung der Schweizer Bischöfe: Als Einzelperson können Homosexuelle eine Segnung empfangen, als Paar allerdings nicht.

Generalvikar Josef Annen unterstützt die Haltung der Schweizer Bischöfe: Als Einzelperson können Homosexuelle eine Segnung empfangen, als Paar allerdings nicht.

Generalvikar Josef Annen wendet sich mit einem Schreiben an die Seelsorgenden der Kantone Zürich und Glarus. Darin spricht er sich klar gegen die Segnung homosexueller Paare aus.

In einem Brief an die Seelsorgenden im Kanton Zürich und Glarus stellt sich Generalvikar Josef Annen hinter die Schweizer Bischöfe.

Obschon die aktive Mitwirkung homosexueller Menschen im kirchlichen Leben geschätzt werde, könne eine derartige Verbindung nicht gesegnet werden.

Damit verweist Annen laut dem «Tages-Anzeiger» auf ein Dokument der Schweizer Bischofskonferenz von 2002, in welchem die Durchführbarkeit einer Segnung homosexueller Paare aufgrund der Verwechslungsgefahr mit einer sakramentalen Eheschliessung verneint wird.

Auf Anfrage des «Tages-Anzeigers» erklärt Arnold Landtwing, Informationsbeauftragter des Generalvikars, die Kirche erlaube wohl die Segnung einer homosexuellen Person, nicht aber einer homosexuellen Beziehung.

Grund für das Schreiben war ein Artikel im «Landboten», in welchem die Segnung homosexueller Beziehungen thematisiert wird. (mak)

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