Die einstigen "Freizeitanlagen" mauserten sich in dieser Zeit zu wichtigen soziokulturellen Zentren für die Quartiere.

1954 wurde der Robinsonspielplatz Wipkingen eröffnet. Dies war der Ursprung der Zürcher Gemeinschaftszentren (GZ). 1958 entstand das GZ Buchegg, wo 1961 der Kinderzirkus Robinson - damals Wanderzirkus Buchegg - seine Premiere feierte. 1963 - es gab bereits neun GZs - verankerten die Stimmberechtigten die Partnerschaft zwischen Stadt Zürich und Pro Juventute Zürcher Gemeinschaftszentren.

In der ganzen Stadt entstanden in den folgenden Jahren GZs, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene vielfältige Angebote fanden, um sich kreativ zu betätigen, sich weiterzubilden, Feste zu feiern oder einfach das Zusammensein zu geniessen.

2010 wurde die Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren (ZGZ) gegründet, präsidiert von alt Stadträtin Kathrin Martelli (FDP). Sie löste pro juventute als Trägerschaft ab.

Heute gibt es über die ganze Stadt verteilt 17 GZs. Seit rund anderthalb Jahren gehört das GZ Höngg/Rütihof dazu: Die Stiftung hatte die beiden Quartiertreffs übernommen und zum GZ zusammengeführt. Dagegen gab sie Ende 2013 das bisherige GZ Altstadt an einen Verein ab.

Insgesamt verzeichneten die GZs im vergangenen Jahr 1,17 Millionen Besucherinnen und Besucher. Das waren 40'000 weniger als im Jahr zuvor. Die Stiftung erklärt den Rückgang mit umfangreichen Erneuerungsarbeiten in drei GZs, welche deren Nutzung zeitweise erheblich beeinträchtigten. (sda)