Stäfa
Gemeinde überprüft LED-Konzept für öffentliche Beleuchtung

Der Gemeinderat von Stäfa will sein LED-Konzept aus dem Jahr 2011 überprüfen. Die Bevölkerung stört sich vor allem am hellen Licht und der Lichtfarbe der öffentlichen Beleuchtung.

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(Symbolbild)

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Pascal Meier

Da sich die Technik seit 2011 weiterentwickelt hat, will der Gemeinderat seine aktuelle Strategie nicht nur überprüfen, sondern wo nötig auch ergänzen. Er hat deshalb eine interne Arbeitsgruppe eingesetzt, wie er am Mittwoch mitteilte.

Diese soll Lampentypen, deren Licht "näher an jenem früherer Lampen liegt", die Dimmbarkeit, die Integration von Bewegungssensoren, der Einbau in das Smart-Grid-Konzept der Gemeindewerke und die Einteilung der Gemeinde in spezifische Sektoren abklären.

Am Energiesparpotenzial darf hingegen nicht gerüttelt werden und es dürfen auch keine wesentlichen neuen steuerfinanzierten Zusatzkosten entstehen, wie es weiter heisst.

Das Konzept für die Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Lampen geht auf die Atom-Katastrophe von Fukushima zurück. Damals entschied die Gemeinde, haushälterisch mit dem Elektrizitätsverbrauch umzugehen. Dazu gehört auch das Abschalten der öffentlichen Beleuchtung in der Nacht.

Die Resultate der Arbeitsgruppe sollen bis im 1. Semester 2018 vorliegen.