Sechseläuten
Gegen fliegende Fische: Tierschutzbund sammelt Unterschriften

Rund um das Zürcher Sechseläuten existieren eine Vielzahl unterschiedlicher Bräuche. Einer davon versucht der Tierschutzbund Zürich nun zu unterbinden: das Werfen toter Fische.

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Soll bald ohne Fischewerfen über die Bühne gehen: Der Zürcher Sechseläutenumzug. (Archivbild)

Soll bald ohne Fischewerfen über die Bühne gehen: Der Zürcher Sechseläutenumzug. (Archivbild)

Keystone

Die Schiffleutenzunft wirft, mit Bewilligung der Stadt Zürich, während des Sechseläuenumzugs tote Fische ins Publikum. Der Tierschutzbund Zürich lanciert nun eine Unterschriftensammlung, um diesen Brauch zu unterbinden, wie die "NZZ am Sonntag" berichtete.

"Es ist respektlos gegenüber diesen Geschöpfen, die obendrein Opfer einer absurden Fischfangpraxis geworden sind, sie als Wurfgeschosse zu missbrauchen", wie York Ditfurth, Präsident des Tierschutzbundes Zürich, erklärte.

Bereits im letzten Jahr wurde von Seiten des Tierschutzbundes im Nachgang an das Sechseläuten der Versuch unternommen, das Fischewerfen zu stoppen. Doch laut Einschätzung der Kantonstierärztin widerspricht der Brauch weder dem Tierschutz noch der Tierseuchenprävention.