Tierspital Zürich
Gefährliches Virus tötet sechs Büsi – Besitzer untröstlich

Eine aggressive Form des Katzenschnupfens kursiert im Zürcher Tierspital. Seit dem letzten Mittwoch sind bereits sechs Büsi an dem Virus gestorben. Betroffene erzählen.

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Mit einer Sterblichkeitsrate von bis zu 60 Prozent gilt das Virus als äusserst gefährlich. Es ist laut Barbara Willi, Leiterin Spitalhygiene am Zürcher Tierspital, eine mutierte Form des Virus.

Das Spital ergreift Sofortmassnahmen für die Kleintierklinik: Aufnahme-Stopp, Quarantäne und Total-Desinfektion sollen die Ausbreitung verhindern. Es werden bis auf absehbare Zeit auch keine Hunde mehr aufgenommen. Dies berichtet «Tele Züri».

«Das ganze Wochenende geweint»

Auch Pepito starb im Tierspital. Der Kater von Nathalie und Roman war nach einem Autounfall auf dem Weg zur Besserung, als er sich mit dem Virus ansteckte.

«Wir haben das ganze Wochenende geweint», sagt Roman gegenüber Tele Züri (Video oben). Zur Arbeit habe er es dann nicht geschafft – zu gross der Schmerz über den Verlust des Haustiers. «Es ist, als ob ein Mensch weg gegangen wäre.»

Im Tierspital versteht man diesen Schmerz. «Auch wir sind tief betroffen», sagt Barbara Willi.