Gossau

Geburtstagsparty entpuppte sich als Neonazi-Konzert

Die Behörden verhinderten das Neonazi-Konzert (Symbolbild)

Die Behörden verhinderten das Neonazi-Konzert (Symbolbild)

Im zürcherischen Gossau ist ein Konzert von rechtsextremen Bands in einer Festhütte verhindert worden. Die Behörden haben den Mietvertrag für die Hütte annulliert. Dieser war unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zustande gekommen.

Die Organisatoren der Konzerte hatten den Saal in der Festhütte im Zürcher Oberland unter dem Vorwand angemietet, am Samstag dort eine Geburtstagsparty feiern zu wollen.

Eine Schweizer Antifa-Gruppe hatte den "Tages-Anzeiger" darauf hingewiesen, dass die Festhütte jedoch als Konzertlokal für rechtsradikale Bands vorgesehen sei, wie die Zürcher Tageszeitung am Samstag berichtet. Diese wies die ahnungslosen Behörden darauf hin.

In Absprache mit der Kantonspolizei Zürich haben die Gossauer Behörden dann den Mietvertrag rückgängig gemacht, wie ein Sprecher der Kantonspolizei gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte.

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