Stadion
GC plant ein eigenes Fussballstadion und es soll 2017 bereit sein

Die Grasshoppers geben sich nicht geschlagen. Nach dem knappen Nein der Stadtzürcher Bevölkerung zu einem neuen Stadion nehmen die Hoppers die Angelegenheit selbst in die Hand. Investoren würden bereits Interesse zeigen.

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Der Hardturm im Jahr 2006: Die Chancen für ein Stadion in Schlieren stehen schlecht. Valeriano Di Domenico
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Der alte Mann und das Stadion. Ex-GC-Präsident Fritz Peter auf der Hardturm-Ruine.jpg
GC-Fans entfernen das Hardturm-Transparent während dem Match gegen den FC Thun am Sonntagnachmittag.JPG
Das Hardturm-Areal heute
Zürcher Hardturm-Stadion: Ein langer Leidensweg
Das letzte Zürcher Derby im alten Hardturm.

Der Hardturm im Jahr 2006: Die Chancen für ein Stadion in Schlieren stehen schlecht. Valeriano Di Domenico

GC plant ein eigenes Fussballstadion. «GC braucht dringend ein eigenes Fussballstadion. Wir haben die Ambition, das Stadion mit privaten Investoren zu realisieren. Daran arbeiten wir mit Hochdruck», sagt GC-Sprecher Adrian Fetscherin gegenüber dem «Regionaljournal Zürich Schaffhausen» von Radio SRF.

Erste Investoren hätten auch bereits Interesse gezeigt. Das Stadion soll auf dem Hardturm entstehen mit denselben Dimensionen wie das Projekt der Stadt Zürich, das die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger abgelehnt haben. Das Stadion soll bereits 2017 fertig sein.

Die Pläne des Grasshopper Club Zürich habe nichts zu tun mit jenen von Ex-GC-Präsident Fritz Peter. Peter versucht ebenfalls ein Stadionprojekt mit privaten Investoren auf die Beine zu stellen.

Laut Adrian Fetscherin könne man sich auch vorstellen mit dem Stadtrivalen FC Zürich zusammen zu arbeiten. Wie weit diese Zusammenarbeit jedoch gehe, würden die Gespräche dann zeigen. Man sei aber aus Sicht von GC auch bereit das Projekt alleine durchzuziehen.

Das neue Stadion der Hoppers soll eine Mantelnutzung mit verschiedenen Läden und Geschäften beinhalten und für 20 000 Zuschauer Platz bieten. Wo das Stadion gebaut werden soll, ist noch unklar. Als erste Priorität gelte jedoch nach wie vor das Hardturm-Areal. Ein Standort ausserhalb von Zürich wolle man jedoch nicht ausschliessen.

(pas)