80 Gebäude an der Bahnhofstrasse seien schon länger ins Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte aufgenommen worden, schreibt der «Tagesanzeiger». Dazu gehören etwa das Amtshaus Helvetiaplatz, das Migros- oder eben das Modissa-Haus. Somit seien sie denkmalwürdig, aber noch nicht denkmalgeschützt. Das Haus Modissa stehe jetzt aber definitiv unter Schutz, wie der Stadtrat bekannt gegeben habe. Die Eigentümer haben mit der Stadt einen verwaltungsrechtlichen Vertrag unterschrieben. Architektonisch wertvoll sei das Gebäude unter anderem wegen seiner feinmaschig strukturierten Metall-Glas-Fassade. Auch das hochwertige Fassadenmaterial und die gerundeten Häuserecken.
Anlass für den Schutz wesentlicher Bauelemente sei die Totalsanierung des Modehauses, die im Juli beginne. Dabei werde im sechsten Stock ein Bistro eingerichtet. (fwa)